Hands and Days

by Sabine Glenz @ Schwere Reiter / Munich 2014

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<<Ausgehend vom begleitenden Dokumentieren künstlerischer Arbeitsprozesse überträgt SabineGlenz in „Hands and Days“ bildhafte Strukturen in die bewegte Physis.

Film - und Tonaufzeichnungen, die etwa die Entstehung von Skizzen oder Skulpturen wiedergeben, fließen flüchtig und episodenhaft in die Performance ein und verdichten sich zu feingliedrigen choreografischen Gebilden. „Hands“ steht für das Tun, das Herausarbeiten und Schaffen von plastischem, inhaltlichem und auch choreografischem Material.

„Days“ ist zeitliches Synonym für Prozesshaftigkeit. Zusammenhänge zwischen bildhaften und choreografischen Strukturen werden untersucht – Analyse und Kreation wirken so unmittelbar ineinander und lassen Verschränkungen gestalterischen Arbeitens sinnlich erlebbar werden. Das Spiel zwischen Subjekt und Objekt provoziert eine irritierende Spannung, Grenzen zwischen Abbild und Realem heben sich scheinbar auf.

Die Bühne ist Labor für kreative Prozesse - Entwürfe, herumstehende Tafelbilder und Geräte, die an Staffeleien erinnern, bilden eine offene Collage: Aktionsraum für Judith Hummel und Markus Kunas, die ihre Körper als formende Werkzeuge einsetzen und somit die Textur von Bewegung hinterfragen.>> [TANZTENDENZ, 2014]

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